Milan, the land of the spree
In Mailand treffen wir nicht auf malerische Villen, Olivenbäume und romantische Parks. Die Bewohner dieser Stadt zelebrieren nicht " la dolce vita", sie arbeiten. Mailand ist das Zentrum Italiens, was Wirtschaft, Mode, Design und Medien betrifft und gilt als "moralische Hauptstadt". Wir finden in Mailand so viele Banken wie in Rom Kirchen. Es gibt wohl fast keine andere Stadt, in welcher die Konzentration von Boutiquen so gross ist wie hier. Mode gehört zu Mailand genauso wie das Teatro alla Scala und der Dom, ein Meisterwerk der italienischen Gotik.
Doch vor dem 2. Weltkrieg glänzte Italien noch nicht als Fashion Center. Italien war international nur bekannt für die Textil- und Lederproduktion, aber nicht für Modedesign. Es aenderte sich erst in den '50s und '60s als die Designer Valentino und Roberto Capucci ihre "made-to-order" Couture Kollektion in Florenz und Rom präsentierten. Natürlich half die Filmstadt Cinecittà in Rom "the Italian way of living: la dolce vita " zu promoten. Unter anderem auch die Schauspielerin Sophia Loren, welche die mediterrane Schönheit bestens repräsentiert. Mit der wachsenden Wichtigkeit von "ready-to-wear" im Weltmarkt, begannen die Einkäufer und Editors in den '70s auch nach Mailand zu pilgern, um die Kollektionen von Missoni und Krizia zu sehen. Aber es war der Einfluss von Giorgio Armani und Gianni Versace in den '80s, der Mailand zum Shopping Mekka machte. Sie zeigten eine Alternative zu der dekadenten "Pariser-Mode", elegant und doch casual. Der Film "Amercian Gigolo" verhalf Giorgio Armani zum internationalen Durchbruch. Die Armani-Sakkos, die Richard Gere trug, wurden zu Fetischen!
Booth Moore von der Zeitung Times beschreibt Mailand wie folgt:
"...Really, the beauty of Milan is its everyday hustle and drive. It's in the office buildings, fashion studios, design showrooms and pizzerias. And it is in the stores, the jewels that dress up this ugly stepsister to Rome and Florence."










